„Musik und Sprache“ - Joseph Buhl liest eigene Gedichte - Stefan Christ spielt Klaviermusik der Klas
Der Wertinger Lyriker Joseph Buhl liest aus seinem Gedichtband „Die Nacht ist nicht die Nacht / Das Licht ist nicht das Licht“ sowie aus den Anthologien „Versnetze“ und „Die Besten 2014/15“.
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„Seine Gedichte erinnern an die Landschaft der Kindheit und lassen in visionären Bildern südliches Licht aufscheinen. Der Leser wird hineingesogen in Räume der Stille, das Auge berührt von Landschaften des Lichts“ - so der Literaturkritiker Paul Konrad Kurz. Wo sich ursprüngliches Leben bewahrt hat, erfährt das lyrische Ich die Einheit von Mensch und Welt. In der Seinsstunde, in der das Menschenwesen durch den Menschen selbst bedroht ist, zielt es auf das reine Dasein, erhofft die Neugeburt zu höherer Existenz, in der Begegnung mit anderen Kulturen findet es Präfigurationen (Vorformen) christlicher Glaubensgeheimnisse. Indem das moderne Gedicht alle Zeiten und den Sinngehalt ihrer Kulturen miteinander verbindet, wird es zum interreligiösen Dialog und somit zur friedensstiftenden Form
Zusammen mit dem Pianisten Stefan Christ, der Klavierwerke der Klassik und Romantik interpretiert, will der Lyriker die Ureinheit von Dichtung und Musik erfahrbar machen.
Foto: Ulrich Demmer