Theaterabend des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums
William Shakespeare: "Ein Sommernachtstraum"
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Seit 13 Jahren finden am Johann-Michael-Sailer-Gymnasium Theateraufführungen statt. Wie in den vergangenen Jahren haben sich auch für die Aufführung des "Sommernachtstraumes" etwa 30 Mädchen und Jungen aller Altersstufen zusammengefunden. Schritt für Schritt haben sie sich in das verwirrende Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit eingelebt und hoffen nun, daß es den Zuschauern ebenso viel Spaß machen wird wie ihnen selbst während der zahlreichen wöchentlichen Proben. Die Geschichte beginnt in Athen: Hermia liebt Lysander, soll aber nach dem Wunsch ihres Vaters Demetrius heiraten, der zuvor in Helena verliebt war. Die Verwirrung ist damit vorprogrammiert, wird aber noch wesentlich gesteigert, als das Liebespaar, verfolgt von Helena und Demetrius, in den Wald flieht. Hier treiben Geister ihr Unwesen, angeführt von Titania und Oberon, dem zerstrittenen Elfenkönigspaar. Puck, Diener des Oberon, treibt die Verwechslungskomödie auf die Spitze: eigentlich sollte er mit einem Zaubersaft den unglücklich Liebenden zu ihrem Glück verhelfen, verwechselt sie aber miteinander - ein heilloses Durcheinander ist die Folge. Daß sich zuletzt doch noch alle Verwicklungen auflösen und die "richtigen" Paare zusammenfinden, ist der Geisterwelt zu danken - eine Erklärung für die Vorgänge der Nacht gibt es nicht. Auch wenn Puck das Spiel beendet, wissen wir nicht mehr, als wir gesehen haben:
"Wenn wir Schatten euch beleidigt, o so glaubt-
ihr alle schier habet nur geschlummert hier
und geschaut in Nachtgesichten eures eignes Hirnes Dichten."